Der Bundesrat hat der Revision von drei internationalen Abkommen zum Strassenverkehr zugestimmt. Ziel dieser Abkommen ist die weltweite Harmonisierung der Strassenverkehrszeichen. Die gute Nachricht für die Schweiz: Die hiesigen Verkehrssignale müssen nicht angepasst werden. Sie erfüllen bereits heute die internationalen Anforderungen, wie es in einer Mitteilung heisst.
Wiener Übereinkommen als rechtliche Grundlage
Das Wiener Übereinkommen über Strassenverkehrszeichen bildet das zentrale Regelwerk. Es standardisiert die Verkehrssignale auf internationaler Ebene. Zusätzlich tragen zwei europäische Zusatzübereinkommen zur Vereinheitlichung bei. Folglich entsteht ein dichtes Netz an völkerrechtlichen Vorgaben. Diese Abkommen schaffen Rechtssicherheit für Verkehrsteilnehmende über Landesgrenzen hinweg.
Bessere Lesbarkeit durch revidierte Standards
Die Revision der drei Übereinkommen verfolgt ein klares Ziel. Strassenverkehrszeichen sollen besser lesbar und international verständlicher werden. Damit profitieren insbesondere Reisende und der grenzüberschreitende Verkehr. Denn einheitliche Signale reduzieren Missverständnisse und erhöhen die Verkehrssicherheit. Schliesslich verstehen Autofahrerinnen und Autofahrer die Zeichen so unmittelbar.
Schweizer Signalisation bereits konform
Die Signale und Markierungen in der Schweiz erfüllen die neuen Anforderungen. Sie stehen bereits heute im Einklang mit den revidierten Übereinkommen. Allerdings gibt es einige wenige landestypische Ausnahmen. Diese betreffen schweizspezifische Eigenheiten der Verkehrsregelung. Trotzdem sind sie sowohl für in- als auch für ausländische Verkehrsteilnehmende gut verständlich.
Landestypische Ausnahmen bleiben erhalten
Zu den schweizerischen Besonderheiten gehört das dreiteilige Fahrverbotssignal. Dieses gilt für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder. Ebenfalls eine Ausnahme bildet das Signal «Abbiegen nach rechts verboten». Beide Zeichen weichen nur geringfügig von den internationalen Standards ab. Deshalb müssen sie nicht an die globalen Anforderungen angepasst werden. Folglich bleibt die schweizerische Verkehrsidentität in diesen Punkten gewahrt.
Bundesrat fördert globale Harmonisierung
Mit seinem Entscheid setzt der Bundesrat ein klares Zeichen. Er unterstützt die weltweite Harmonisierung der Signalisation. Dadurch stärkt die Schweiz ihre Position im internationalen Strassenverkehrsrecht. Zudem leistet sie einen Beitrag zur Verkehrssicherheit auf europäischer und globaler Ebene. Für Schweizer Autofahrerinnen und Autofahrer ändert sich im Alltag nichts.
Was hat der Bundesrat am 6. Mai 2026 zum Strassenverkehr beschlossen?
Der Bundesrat hat der Revision von drei internationalen Abkommen zum Strassenverkehr zugestimmt. Diese betreffen die weltweite Harmonisierung der Strassenverkehrszeichen.
Was ist das Wiener Übereinkommen über Strassenverkehrszeichen?
Das Wiener Übereinkommen ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der Verkehrssignale international standardisiert. Es schafft einheitliche Regeln für die Gestaltung und Bedeutung von Strassenverkehrszeichen weltweit.
Müssen die Schweizer Verkehrssignale aufgrund der Revision angepasst werden?
Nein. Die Signale und Markierungen in der Schweiz erfüllen bereits heute die internationalen Anforderungen. Eine Anpassung der Schweizer Signalisation ist nicht erforderlich.
Welche schweizerischen Verkehrssignale weichen vom internationalen Standard ab?
Zu den landestypischen Ausnahmen gehört das dreiteilige Fahrverbotssignal für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder. Auch das Signal «Abbiegen nach rechts verboten» ist eine Schweizer Besonderheit. Beide weichen nur geringfügig von den internationalen Vorgaben ab.
Welche drei Abkommen wurden revidiert?
Es handelt sich um das Wiener Übereinkommen über Strassenverkehrszeichen sowie um zwei europäische Zusatzübereinkommen zur weiteren Vereinheitlichung der Strassenverkehrszeichen auf europäischer Ebene.
Warum ist die Harmonisierung der Verkehrssignale wichtig?
Einheitliche Verkehrssignale erhöhen die Lesbarkeit und inernationale Verständlichkeit. Dadurch sinkt das Risiko von Missverständnissen im grenzüberschreitenden Verkehr. Folglich verbessert sich die Verkehrssicherheit insgesamt.
Ändert sich für Schweizer Autofahrer durch den Bundesratsbeschluss etwas?
Nein. Im Alltag ändert sich für Verkehrsteilnehmende in der Schweiz nichts. Die bestehenden Signale und Markierungen bleiben in ihrer aktuellen Form gültig.
Sind die Schweizer Sondersignale für ausländische Fahrer verständlich?
Ja. Die landestypischen Ausnahmen weichen nur geringfügig von den internationalen Standards ab. Sie bleiben deshalb auch für ausländische Verkehrsteilnehmende gut verständlich.