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ÖV-Bilanz 2025

ÖV in der Schweiz: sehr sicher, pünktlicher und sauberer

Der öffentliche Verkehr in der Schweiz ist vorbildhaft und sicher unterwegs. Das zeigen zwei neue Berichte des Bundesamts für Verkehr. Demnach fuhren die Regionalzüge und Busse 2025 noch pünktlicher. Auch die Sauberkeit verbesserte sich weiter.
Zwei neue BAV-Berichte ziehen Bilanz zum öffentlichen Verkehr 2025. Two new FOT reports take stock of public transportation in 2025. Deux nouveaux rapports de l'OFT dressent le bilan des transports publics en 2025.
© iStock
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
• Laut BAV bleibt der öffentliche Verkehr sehr sicher; in Bahn, Seilbahn und Schiff gab es 2025 keine getöteten Fahrgäste.
• Im städtischen Tram- und Busverkehr nehmen schwere Unfälle zu; 2025 starben dort drei Personen.
• Im Regionalverkehr waren über 95 Prozent der Züge und 90 Prozent der Busse pünktlich; die Sauberkeit verbesserte sich.

Der öffentliche Verkehr in der Schweiz bleibt sich­er, pünk­tlich und zunehmend sauber. Das zeigen zwei neue Berichte des Bun­de­samts für Verkehr (BAV). Der erste bew­ertet generell die Sicher­heit im ÖV. Der zweite misst die Qual­ität im regionalen Per­so­n­en­verkehr. Bei­de bestäti­gen ein ins­ge­samt hohes Niveau.

ÖV bleibt eines der sichersten Verkehrsmittel

Wer in der Schweiz den ÖV nutzt, reist laut BAV sehr sich­er. So star­ben 2025 in Bahn, Seil­bahn und Schiff keine Fahrgäste. Die Zahl der schw­erver­let­zten Pas­sagiere lag im ein­stel­li­gen Bere­ich. Die Eisen­bahn bleibt damit eines der sich­er­sten Verkehrsmit­tel. Den Befund stützt der Sicher­heits­bericht 2025.

Mehr Unfälle im städtischen Tram- und Busverkehr

Anders sieht es dage­gen im städtis­chen Nahverkehr aus. Denn dort nehmen schwere Unfälle seit eini­gen Jahren zu. 2025 star­ben im Tram- und Busverkehr drei Per­so­n­en. Häu­fig­ste Ursache bleibt das Mis­sacht­en von Strassen­verkehrsregeln. Oft trifft die Schuld andere Verkehrsteil­nehmende. BAV und Branche reagierten zudem mit ein­er Präven­tion­skam­pagne.

Schweiz im europäischen Sicherheitsvergleich vorne

Im inter­na­tionalen Ver­gle­ich ste­ht die Schweiz weit vorne. Bei der Bahn­sicher­heit belegt sie Rang drei. Vor ihr liegen nur Gross­bri­tan­nien und die Nieder­lande. Bei getöteten und schw­erver­let­zten Fahrgästen ist sie aktuell europaweit am sich­er­sten. Ein The­ma bleibt der Unfall im Got­thard-Basis­tun­nel von 2023. Die SUST legte ihren Bericht vor, worauf das BAV Mass­nah­men anord­nete. Deren Inkraft­set­zung ist wegen Beschw­er­den jedoch block­iert.

Regionalverkehr 2025: mehr Pünktlichkeit

Auch die Qual­ität im Region­alverkehr stimmt. So waren 2025 über 95 Prozent der Region­alzüge pünk­tlich. Bei den Bussen lag der Wert bei 90 Prozent. Als pünk­tlich gilt eine Ver­spä­tung unter drei Minuten. Gegenüber 2024 stieg die Pünk­tlichkeit in allen Kat­e­gorien. Die meis­ten Reisenden kamen ohne Zwis­chen­fälle ans Ziel.

Sauberkeit verbessert, Fahrgastinformation schwächer

Bei der Sauberkeit gab es eben­falls Fortschritte. Sie verbesserte sich über drei Jahre deut­lich, beson­ders an den Hal­testellen. Trotz­dem zählt sie weit­er zu den schwäch­sten Kri­te­rien. Schlechter bew­erteten die Testkundin­nen 2025 die Infor­ma­tion im Fahrzeug. Ins­ge­samt set­zte sich der Aufwärt­strend aber fort.

Hintergrund: zwei BAV-Berichte

Die Befunde stam­men aus zwei Bericht­en des Bun­de­samtes für Verkehr (BAV). Der Sicher­heits­bericht erschien am 4. Juni 2026. Der Qual­itäts­bericht zum Region­alverkehr fol­gte bere­its am 21. Mai. Die Qual­ität misst das Sys­tem QMS RPV seit 2016. Damit beurteilen Bund und Kan­tone das bestellte Ange­bot.

Wie sich­er ist der öffentliche Verkehr in der Schweiz?

Laut Bun­de­samt für Verkehr BAV ist der ÖV sehr sich­er. In Bahn, Seil­bahn und Schiff gab es 2025 keine getöteten Fahrgäste. Bei getöteten und schw­erver­let­zten Fahrgästen ist die Schweiz europaweit am sich­er­sten.

Die schw­eren Unfälle nehmen im städtis­chen Tram- und Busverkehr zu. 2025 star­ben dort drei Per­so­n­en, meist wegen Mis­sacht­ens von Strassen­verkehrsregeln.

 

Über 95 Prozent der Region­alzüge und 90 Prozent der Busse waren pünk­tlich, also weniger als drei Minuten ver­spätet.

Ja. Die Sauberkeit verbesserte sich über drei Jahre deut­lich, beson­ders an den Hal­testellen. Sie bleibt aber eines der schwäch­sten Kri­te­rien.

Die Schweiz belegt im europäis­chen Ver­gle­ich Rang drei, hin­ter Gross­bri­tan­nien und den Nieder­lan­den.

Die Dat­en stam­men aus dem BAV-Sicher­heits­bericht 2025 und dem Qual­itäts­bericht zum Region­alverkehr (QMS RPV, seit 2016).

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