Die Magadinoebene im Tessin ist ein Hotspot für Infrastrukturprojekte. Doch ein Drittel der Fläche ist geschützte Moorlandschaft. Bund und Kanton Tessin haben nun eine gemeinsame Strategie entwickelt, um künftige Projekte wie Bahnlinien, Strassen und Stromnetze nachhaltig zu planen und die Natur zu bewahren. Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) hat den entsprechenden Bericht am 8. August 2025 veröffentlicht.
Nachhaltige Planung statt Zersiedelung
Die Magadinoebene gilt als eines der grössten zusammenhängenden Siedlungsgebiete im Tessin. Trotz des hohen Entwicklungsdrucks bleibt ein Drittel der Fläche als Moorlandschaft geschützt. Der neue Plan soll verhindern, dass Infrastrukturprojekte die Natur zersiedeln oder zerstören. Daher wurde eine koordinierte Planung zwischen Bund und Kanton etabliert.
Koordinierte Planung für die Zukunft
Der Bericht des ARE zeigt auf, wie künftige Projekte im Bereich Verkehr und Energie effizient und umweltschonend umgesetzt werden können. Dabei werden bestehende Infrastrukturen besser genutzt und neue Projekte so geplant, dass sie die Natur nicht beeinträchtigen. Ziel ist es, die Magadinoebene als Modell für nachhaltige Entwicklung zu etablieren.
Ein Modell für die ganze Schweiz
Die koordinierte Planung in der Magadinoebene könnte auch für andere Regionen der Schweiz Vorbildcharakter haben. Sie zeigt, dass wirtschaftliche Entwicklung und Naturschutz miteinander vereinbar sind, wenn frühzeitig und gemeinsam geplant wird. Die Zusammenarbeit zwischen Bund und Kanton Tessin setzt hier ein starkes Signal für die Zukunft.