Nach dem Unfall im Gotthard-Basistunnel im August 2023 hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) zusätzliche Massnahmen für einen sicheren Schienengüterverkehr angekündigt. Der Unfallbericht der unabhängigen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) zeigt, dass die neuen Verbundstoffbremssohlen ein systematisches Risiko für Radbrüche darstellen. Das BAV hat daraufhin Gespräche mit Branchenvertretern geführt und wird geeignete Massnahmen verfügen, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Unfallbericht deckt Sicherheitsrisiko auf
Die SUST identifizierte im Juni 2025 ein erhöhtes Risiko für Radbrüche im Schienengüterverkehr. Ursache sind die neuen Verbundstoffbremssohlen, die seit kurzem im Einsatz sind. Diese können zu Mikrorissen führen, die im Tunnelbetrieb gefährlich werden.
BAV reagiert mit konkreten Massnahmen
Das BAV hat umgehend reagiert und mit Vertretern der Branche mögliche Massnahmen diskutiert. Ziel ist es, das Risiko für Radbrüche zu minimieren und die Sicherheit im Schienengüterverkehr zu erhöhen. Konkrete Massnahmen werden in Kürze verfügt.
Sicherheit im Schienengüterverkehr bleibt oberstes Ziel
Trotz der identifizierten Risiken betont das BAV, dass die Sicherheit im Schienengüterverkehr weiterhin oberste Priorität hat. Die Zusammenarbeit mit der Branche und die Umsetzung gezielter Massnahmen sollen dazu beitragen, die Sicherheit nachhaltig zu gewährleisten.