1,68 Milliarden für 40 Agglomerationen
Das Programm Agglomerationsverkehr geht in die fünfte Generation. Der Bund beteiligt sich mit 1,68 Milliarden Franken. Davon profitieren Projekte in 40 Agglomerationen. Der Bund finanziert dabei nicht allein. Er ergänzt die Mittel von Kantonen und Gemeinden.
Die grössten Einzelprojekte
Einige Vorhaben stechen heraus. Dazu zählen die Franca-Magnani-Brücke in Zürich und der Bahnhofplatz Olten. Auch die Umfahrung Hasle bei Burgdorf erhält Mittel. Hinzu kommen die Unterführung Winterthurerstrasse in Uster und das Gesamtverkehrsprojekt Oensingen.
Projekte in der Romandie und im Tessin
Auch die Westschweiz profitiert deutlich. Die Verkehrsdrehscheibe Grand-Saconnex erhält Bundesgeld. Zudem wird das Tram nach St-Genis-Pouilly verlängert. In der Agglomeration Lausanne-Morges fliesst Geld in Elektrobusse. Im Tessin unterstützt der Bund die Galleria Moscia-Acapulco.
Finanzierung über den NAF
Die Mittel stammen aus dem Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds. Dieser Fonds ist zu 100 Prozent nutzerfinanziert. Somit zahlen vor allem die Verkehrsteilnehmer. Wie der NAF funktioniert, erklärt der Artikel zur Finanzierung.
Über die Mobilität der Zukunft
Dossier «Verkehr ’45»
Dieser Beitrag gehört zur Schwerpunktreihe «Verkehr ’45». Darin ordnen wir das grosse Verkehrsprogramm der Schweiz bis 2045 ein. Wir beleuchten den Ausbau von Bahn und Strasse, den Agglomerationsverkehr sowie die Finanzierung. Jeder Teil vertieft ein Thema und bleibt für sich verständlich. Den Gesamtüberblick und alle weiteren Artikel findest du auf unserer Übersichtsseite zu «Verkehr ’45».
Wie viel Geld erhält der Agglomerationsverkehr?
Der Bund stellt 1,68 Milliarden Franken bereit. Davon profitieren 40 Agglomerationen.
Welche Projekte profitieren?
Unter anderem die Franca-Magnani-Brücke in Zürich, der Bahnhofplatz Olten und Elektrobusse in Lausanne-Morges.