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Grosse Nutzfahrzeug-Offensive

Stellantis Pro One: Neue Modelle und autonome «Box on Wheels»

Stellantis Pro One kündigt eine grosse Nutzfahrzeug-Offensive an. Bis 2030 bringt die Sparte elf neue Modelle auf den Markt. Zudem zeigt sie an der IAA Transportation das autonome Konzept «Box on Wheels».
Stellantis Pro One startet eine Nutzfahrzeug-Offensive bis 2030. Stellantis Pro One is launching a commercial vehicle initiative by 2030. Stellantis Pro One lance une offensive dans le secteur des véhicules utilitaires d'ici 2030.
© Stellantis Pro One
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
• Stellantis Pro One bringt bis 2030 elf neue Nutzfahrzeuge auf den Markt.
• Zwei neue Multi-Energie-Plattformen bieten Elektro-, Hybrid- und Verbrennungsantriebe.
• Das autonome Konzept «Box on Wheels» feiert Premiere an der IAA Transportation in Hannover.

Stel­lan­tis Pro One plant elf neue Mod­elle bis 2030 und zeigt das autonome Konzept «Box on Wheels». Die glob­ale Nutz­fahrzeugsparte hat ihre Strate­gie kür­zlich am Investor Day in Auburn Hills vorgestellt. Damit will sie vom Fahrzeug­bauer zum Ökosys­te­man­bi­eter wer­den. Zudem set­zt sich der Konz­ern ehrgeizige Ziele für 2030.

Elf neue Modelle bis 2030

Bis 2030 bringt Stel­lan­tis Pro One elf neue Mod­elle auf den Markt. Dazu zählen erneuerte Kern­mod­elle und Fahrzeuge in neuen Seg­menten. 2025 verkaufte die Sparte rund 1,65 Mil­lio­nen Ein­heit­en. In Europa und Südameri­ka ist sie laut Konz­ern Mark­t­führerin. In Nor­dameri­ka belegt sie derzeit Platz drei.

Neue Plattformen und Antriebe für Transporter

Zwei neue Mul­ti-Energie-Plat­tfor­men bilden das Fun­da­ment. Sie basieren auf der STLA-Brain-Architek­tur. Je eine Plat­tform deckt mit­tel­grosse und grosse Trans­porter ab. Dabei bietet sie Elektro‑, Hybrid- und Ver­bren­nungsantriebe. Den Schw­er­punkt legt der Konz­ern jedoch auf Hybride. Neue LFP- und NMC-Bat­te­rien sollen Reich­weite und Preis verbessern.

Pickup-Offensive mit Elektro-Range-Extender

Auch das Pick­up-Port­fo­lio baut Stel­lan­tis Pro One aus. In Südameri­ka pflegt der Konz­ern Fiat Stra­da und Fiat Toro. In Nor­dameri­ka ste­ht der neue Ram Ram­page vor dem Start. Zudem erneuert die Sparte ihre Full-Size-Pick­ups voll­ständig. Erst­mals kommt ein Elek­tro-Pick­up mit Range Exten­der. Bei den mit­tel­grossen Pick­ups plant der Konz­ern zwei weit­ere Mod­elle.

Pro One NEXT: vom Fahrzeug zum Ökosystem

Mit «Pro One NEXT» geht die Sparte über das Fahrzeug hin­aus. Das Dien­stleis­tungs-Ökosys­tem richtet sich an gewerbliche Flot­tenkun­den. Eine Steuerzen­trale überwacht die Fahrzeuge in Echtzeit. So will der Konz­ern Aus­fal­lzeit­en senken und die Ver­füg­barkeit erhöhen. Das Ange­bot wird derzeit in Europa erprobt. Ein Net­zw­erk umfasst zudem über 21’000 Ser­vices­tellen.

«Box on Wheels» an der IAA Transportation

Den Aus­blick liefert das Konzept­fahrzeug «Box on Wheels». Es fährt autonom und lokal emis­sions­frei. Konzip­iert ist es für die Zustel­lung auf der let­zten Meile. Die Pre­miere erfol­gt am 14. Sep­tem­ber an der IAA Trans­porta­tion in Han­nover. Dort zeigt Stel­lan­tis Pro One seine Vision für die gewerbliche Mobil­ität.

Stellantis Pro One Ziele für 2030

Bis 2030 ver­fol­gt der Konz­ern klare Ziele. So strebt er 30 Prozent mehr Umsatz an. Zudem will er weltweit zum Mark­t­führer wer­den. Ausser­dem soll die Fahrzeugver­füg­barkeit 100 Prozent erre­ichen. Laut Pro-One-Chef Emanuele Cap­pel­lano stützt sich der Plan auf Pro­duk­te und Ser­vices.

Wie viele neue Mod­elle plant Stel­lan­tis Pro One bis 2030?

Stel­lan­tis Pro One bringt bis 2030 elf neue Mod­elle auf den Markt, darunter erneuerte Kern­mod­elle und Fahrzeuge in neuen Seg­menten.

Die «Box on Wheels» ist ein autonomes, lokal emis­sions­freies Konzept­fahrzeug für die let­zte Meile. Pre­miere ist am 14. Sep­tem­ber an der IAA Trans­porta­tion in Han­nover.

Die zwei Mul­ti-Energie-Plat­tfor­men auf STLA-Brain-Basis bieten Elektro‑, Hybrid- und Ver­bren­nungsantriebe. Der Schw­er­punkt liegt auf Hybri­den.

Pro One NEXT ist ein Ser­vice-Ökosys­tem für Flot­tenkun­den. Eine Steuerzen­trale überwacht die Fahrzeuge in Echtzeit, das Ziel ist eine Ver­füg­barkeit von 100 Prozent.

Der Konz­ern strebt 30 Prozent mehr Umsatz, die weltweite Mark­t­führerschaft und eine Fahrzeugver­füg­barkeit von 100 Prozent an.

Das autonome Konzept­fahrzeug debütiert am 14. Sep­tem­ber 2026 an der IAA Trans­porta­tion in Han­nover.

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