Werbung
Slide Heading
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.
Click Here
Nutzfahrzeugmesse

Scania setzt an IAA Transportation 2026 auf Elektro und Gas

Scania zeigt vom 15. bis 20. September in Hannover seine Antriebsvielfalt. Auf der Ausstellungsliste stehen vier batterieelektrische Lastwagen, ein Gasfahrzeug und mehrere Diesel. Zwei E-Lkw sind Aufbaufahrzeuge für den Alltag. Scania Schweiz betreut Kunden vor Ort.
Scania fährt in Hannover an der IAA Transportation auf drei Flächen auf. Scania will be present at three locations at the IAA Transportation in Hanover. Scania sera présent sur trois stands à Hanovre lors du salon IAA Transportation.
© Scania Group
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
• Scania zeigt vom 15. bis 20. September in Hannover Fahrzeuge in Halle 12, im Freigelände R64 und im Test-&-Drive-Bereich, darunter vier batterieelektrische Lastwagen.
• Zwei der E-Lkw treten als Aufbaufahrzeuge mit Dachdeckerkran und Wechselbrücke auf, was den Elektroantrieb vom Showcase zum Arbeitsgerät verschiebt.
• Der Auftritt steht im Kontrast zur Roadshow-Strategie von IVECO und fällt zeitlich mit der Differenzbereinigung zur LSVA-Revision in der Herbstsession zusammen.

Sca­nia set­zt an der IAA Trans­porta­tion 2026 auf Elek­tro und Gas. Die Messe find­et vom 15. bis 20. Sep­tem­ber 2026 in Han­nover statt. Sca­nia belegt Halle 12 mit Stand C60 sowie das Freigelände R64. Hinzu kommt der Bere­ich Test & Dri­ve in den Hallen 14 und 15. Das Stand­mot­to lautet «Meet your Per­fect Match». Sca­nia Schweiz AG ist von Dien­stag bis Sam­stag mit vier Per­so­n­en präsent, wie Sca­nia Schweiz in einem Newslet­ter informiert.

Standflächen und Fahrzeuge in Hannover

Die Fahrzeugliste ist auf­schlussre­ich­er als das Mot­to. Im Freigelände ste­hen sieben Fahrzeuge. Dazu zählen ein Sca­nia BEV 30 P mit Dachdeck­erkran und ein BEV 40 R mit Wech­sel­brücke.

Ergänzt wird die Auswahl durch einen Gas-Lkw S 460 und einen Super 390 G. Hinzu kom­men ein V8 New­Long­line 770 S, ein Son­der­mod­ell Red Pearl und ein Reise­bus Irizar i6S.

Im Bere­ich Test & Dri­ve ste­hen vier Fahrzeuge bere­it. Zwei davon sind bat­terieelek­trisch, näm­lich der BEV 36 R XT und der BEV 40 R. Dazu kom­men der Super 390 G und der Super 500 R.

Elektrische Lastwagen kommen als Arbeitsfahrzeuge

Hier liegt die eigentliche Nachricht. Die bei­den E‑Lkw im Freigelände sind keine Konzept­stu­di­en.

Ein Dachdeck­erkran und eine Wech­sel­brücke sind Auf­baut­en für den All­t­ag. Sie ste­hen für Bau, Verteil­verkehr und Entsorgung. Genau in diesen Anwen­dun­gen funk­tion­ieren Elek­troantriebe heute am besten.

Der Grund ist betrieblich. Solche Fahrzeuge fahren plan­bare Touren mit Rück­kehr ins Depot. Sie laden über Nacht am eige­nen Anschluss. Öffentliche Schnel­l­lade­in­fra­struk­tur brauchen sie kaum.

Der Auf­bau bringt jedoch eine Her­aus­forderung mit. Ein Kran wiegt und beansprucht Nebenantriebe. Elek­trische Nebenantriebe sind dabei ein Vorteil, weil kein Motor im Leer­lauf mit­laufen muss.

Damit ver­schiebt sich die Kom­mu­nika­tion. Vor weni­gen Jahren zeigten Her­steller E‑Lkw als Zug­maschi­nen für den Fer­n­verkehr. Heute zeigen sie Auf­ba­u­fahrzeuge für den Nah­bere­ich.

Testfahrten machen den Elektroantrieb erfahrbar

Bemerkenswert ist auch die Zusam­menset­zung im Test & Dri­ve. Die Hälfte der Test­fahrzeuge fährt elek­trisch.

Das ist mehr als Sym­bo­l­ik. Denn Fahrver­hal­ten und Bedi­enung entschei­den bei Last­wa­gen mit. Dispo­nen­ten und Fahrper­son­al beurteilen ein Fahrzeug nach dem Fahren anders als nach dem Anschauen.

Für Flot­ten­ver­ant­wortliche ist die Gele­gen­heit deshalb wertvoll. Sie kön­nen Diesel und Elek­tro direkt ver­gle­ichen.

Gas bleibt im Programm

Der Gas-Lkw S 460 ver­di­ent eine Notiz. Mehrere Her­steller haben ihre Gasstrate­gien zurück­ge­fahren.
Sca­nia hält daran fest. Der Grund liegt in der Anwen­dung. Mit Bio­methan betrieben, senken Gas­fahrzeuge die Treib­haus­gas­bi­lanz deut­lich. Zudem eignen sie sich für lange Dis­tanzen ohne Lade­pause.

In der Schweiz bleibt das eine Nis­che. Das Tankstel­len­netz für ver­flüs­sigtes Gas ist dünn. Für einzelne Flot­ten mit eigen­er Betankung kann sich die Tech­nolo­gie trotz­dem rech­nen.

Zwei gegensätzliche Messestrategien in derselben Woche

Der Ver­gle­ich mit einem Wet­tbe­wer­ber ist erhel­lend. IVECO kündigte im August eine Road­show durch fünf europäis­che Län­der an. Der Her­steller bringt seine Fahrzeuge zu den Kun­den statt an den Mess­e­s­tand. Sca­nia geht den umgekehrten Weg. Der Her­steller belegt in Han­nover drei Flächen und ein Büh­nen­pro­gramm.

Bei­de Ansätze haben ihre Logik. Eine Road­show erre­icht Kun­den region­al und gezielt. Eine Leitmesse bün­delt dage­gen Fach­pub­likum, Medi­en und Zulief­er­er an einem Ort. Für die Branche ist die Frage offen. Ob die IAA Trans­porta­tion ihre Rolle als Leitmesse behält, entschei­det sich über solche Entschei­de.

Schweizer Betreuung vor Ort in Hannover

Sca­nia Schweiz AG betreut die Kund­schaft in Han­nover mit zwei Teams. Mar­tin Stamm und Patrick Weber sind vom 15. bis 17. Sep­tem­ber vor Ort. Bern­hard Huber und Thomas Röl­li übernehmen vom 17. bis 19. Sep­tem­ber. Ein eigen­er Schweiz­er Stand existiert nicht, da kleine Märk­te am Konz­ern­stand mit­be­treut wer­den. Als nationale Alter­na­tive bleibt für die Schweiz­er Kund­schaft die trans­port-CH in Bern im kom­menden Jahr.

Einordnung für den Schweizer Nutzfahrzeug- und Transportmarkt

Der Messeauftritt von Sca­nia bestätigt einen Kurs statt eine Wende. Sca­nia fährt weit­er­hin tech­nolo­gie­of­fen. Diesel, Gas und Elek­tro ste­hen nebeneinan­der, wobei Sca­nia auch die Wasser­stoff-Tech­nolo­gie weit­er­ver­fol­gt.

Für Flot­ten­be­treiber ist das nachvol­lziehbar. Denn kein Antrieb passt heute auf alle Ein­satzpro­file. Ein Fer­n­verkehrszug hat andere Anforderun­gen als ein Kran­fahrzeug im Nah­bere­ich. Der inter­es­san­tere Befund ist die Nor­mal­isierung. Elek­trische Last­wa­gen erscheinen als Arbeits­geräte mit Auf­bau, nicht als Ausstel­lungsstücke. Das entspricht dem Stand im Schweiz­er Markt.

Wann und wo find­et die IAA Trans­porta­tion 2026 statt?

Vom 15. bis 20. Sep­tem­ber 2026 auf dem Messegelände in Han­nover. Geöffnet ist täglich von 9 bis 18 Uhr.

In Halle 12 am Stand C60, im Freigelände R64 sowie im Bere­ich Test & Dri­ve in den Hallen 14 und 15.

Im Freigelände einen BEV 30 P mit Dachdeck­erkran und einen BEV 40 R mit Wech­sel­brücke. Im Test & Dri­ve ste­hen ein BEV 36 R XT und ein BEV 40 R bere­it.

Ja, im Bere­ich Test & Dri­ve. Zwei der vier Test­fahrzeuge sind bat­terieelek­trisch.

Ja, einen Gas-Lkw S 460 im Freigelände. Mehrere Wet­tbe­wer­ber haben ihre Gasstrate­gien dage­gen reduziert.

Ja, von Dien­stag bis Sam­stag mit zwei Teams. Ein eigen­er Schweiz­er Stand beste­ht nicht.

Kommentare:

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Beiträge

TECTRUM RS32 Abrollkipper

Das neue Kraftpaket von Meiller

Der neue TECTRUM RS32 Abrollkipper von MEILLER bietet 32 Tonnen Nennlast und hohe Belastbarkeit. Dank modularer Bauweise, vielfältiger Ausstattungen und internationaler Varianten eignet er sich für anspruchsvolle Einsätze. Vorgestellt wird er auf der IAA Transportation 2026.

Fahrzeugentwicklung

Audi entwickelt den Nuvolari in 405 Tagen

Nur 405 Tage von der ersten Skizze bis zum fahrbaren Prototyp hat Audi für die Entwicklung des neuen Nuvolari gebraucht. Ein autarkes Projektteam soll das Tempo ermöglicht haben. Die Zahl beschreibt allerdings nur einen Teil des Wegs. Für die Branche steht dahinter eine grössere Frage: Wie schnell entwickelt Europa noch?

Der Zusammenhang von Verkehrsverhalten und Verkehrsfluss

Was bringen mehr Spuren, wenn die Leute nicht spuren?

Mehr Fahrspuren lösen Verkehrsprobleme nicht automatisch. Entscheidend sind Verkehrsfluss, richtiges Spurverhalten und gegenseitige Rücksichtnahme. Wer Einfädeln, Reissverschluss und Spurwechsel nicht beherrscht, verursacht unnötige Staus und erhöht damit in umweltschädigender Weise den Treibstoffverbrauch.