Die Zukunft der Intralogistik ist digital und mindestens teilweise automatisiert. Denn anders können produzierende Unternehmen und Händler, die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen Anforderungen an Lager- und Materialflusssysteme für Langgut, Blech und andere Flachmaterialien kaum bewältigen: immer grössere Vielfalt an Materialien, kurze Lieferzeiten und wachsender Kostendruck. Weiter verschärft wird diese Situation durch den zunehmenden Fachkräftemangel: Insbesondere im Bereich der körperlich anspruchsvollen Kommissionierung wird es immer schwieriger, geeignete Mitarbeiter zu finden. Die Automatisierung von Lager- und Kommissionier-Prozessen verspricht, diese Herausforderungen zu bewältigen: Durch sie lassen sich Prozesse beschleunigen, Lagerkapazitäten effizienter nutzen und mit weniger Personal mehr leisten.
Automatisierung muss zum Unternehmen passen
In grossen Produktions- und Handelsunternehmen sind vollautomatisierte Intralogistiksysteme bei Neubauten heute meist Standard. Die Investition in eine vollautomatisierte Lagerhaltung sorgt für deutliche Effizienz- und Leistungsgewinne und amortisiert sich entsprechend schnell.
Anders sieht es bei vielen fertigenden Unternehmen aus: Hier machen Lager und angebundene Prozesse nur einen vergleichsweisen kleinen Teil der Wertschöpfung aus. Häufige Treiber für Automatisierung sind Personalengpässe, Platzmangel oder Sicherheitsanforderungen.
Eine Vollautomatisierung ist hier selten erforderlich. Zielführender ist es meist, durch gezielte Automatisierung einzelne Lagerabläufe zu optimieren oder die Produktion zu unterstützen – und mit geringem Aufwand deutliche Verbesserungen zu erreichen. Schon kleine Lösungen, wie einzelne, automatisierte Kommissionier-Plätze, können einen spürbaren Gewinn an Materialeffizienz und Entlastung für die Mitarbeitenden bringen.
Individuelle Lösungen beginnen mit dem Blick auf die individuellen Anforderungen
Dieser Maxime folgt die Fehr Lagerlogistik aus Winterthur: „Automatisierung kann vieles bedeuten: Sie reicht von vollautomatisierten Hochdurchsatzanlagen in der Metallindustrie bis hin zu teilautomatisierten Systemen in kleinen und mittelständischen Fertigungsbetrieben, um die Fachkräfte in der Produktion zu entlasten. Eine sinnvolle Ergänzung stellen automatisierte Puffersysteme vor Sägen, Lasern, Kantanlagen, CNC-Bearbeitungszentren oder anderen wertschöpfenden Prozessen dar. Sie ermöglichen eine bedarfsgerechte Materialbereitstellung, entkoppeln einzelne Prozessschritte und gleichen unterschiedliche Taktzeiten aus. Dadurch lassen sich Stillstände unabhängig von der Personalverfügbarkeit reduzieren und ein stabiler, gleichmässiger Produktionsfluss sicherstellen“, erklärt Thomas Lehner (Bild). „Unser Anspruch ist, jedem dieser Unternehmen die zu den individuellen Anforderungen passende und damit optimale Lösung in puncto Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit zu bieten.“
Passgenaue Lösungen erarbeiten
Der Weg zur Lösung beginnt bei Fehr Lagerlogistik deshalb immer damit, gemeinsam mit dem Kunden die aktuellen Abläufe im Lager und die daran angeschlossenen Prozesse anzusehen, zum Beispiel das Kommissionieren oder den Materialzulauf für die Produktion. Diese ganzheitliche Betrachtung macht sichtbar, wo Handlungsbedarf besteht und wo Automatisierung einen echten Mehrwert bieten kann. Auf dieser Basis entwickelt Fehr Lagerlogistik passgenaue Lösungen, die die Effizienz steigern, Durchlaufzeiten verkürzen und die Zukunftsfähigkeit der Intralogistik nachhaltig sichern.
Die Bandbreite reicht von gezielten Teilautomatisierungen einzelner Prozesse über Modernisierungen bestehender Lager bis hin zu vollautomatisierten Neubauten. Modular, vollintegriert und alles aus einer Hand sorgt Fehr – von der Materialflussanalyse über Beratung und Projektierung bis hin zu Realisation, Instandhaltung und Service – für effiziente, zuverlässige und transparente Materialflüsse.
Innovative Lagerlösungen aus einer Hand sind die Kernkompetenz von fehr. Mit der bekannten Schweizer Präzision und der Erfahrung aus über 65 Jahren ist das Unternehmen aus Winterthur heute für alle Branchen ein Ansprechpartner für individuelle Lageranlagen.