Audi rüstet die A3-Modelle mit Curved Display und neuen Assistenzsystemen auf. Der Hersteller kündigte das Upgrade am 23. Juni 2026 in Ingolstadt und Cham an. Betroffen sind alle Karosserievarianten der Baureihe. Dazu zählen Sportback, Limousine und der höhergelegte allstreet. Ebenso erhalten die Plug-in-Hybride sowie die Sportmodelle S3 und RS 3 das neue Interieur.
Curved Display ersetzt bisheriges Cockpit-Layout
Im Zentrum steht das Curved Display. Es kombiniert das 11,9 Zoll grosse Audi virtual cockpit mit dem 12,8 Zoll grossen MMI Panoramadisplay. Zudem verbreitert Audi die Dekoreinlage der Instrumententafel. Diese reicht neu vom Kombiinstrument bis zur Beifahrertür und schafft eine durchgehende horizontale Linie. Als Materialien nennt Audi vier Varianten, darunter Carbon und die Mikrofaser Dinamica. Hinzu kommen zwei Textilgewebe: das bekannte «Impressum schwarz» und neu «Krepp hell».
Auch die Mittelkonsole ändert sich. Das Ablagefach für das Mobiltelefon zeigt nun zum Fahrersitz und lädt kabellos mit 25 Watt. Sämtliche Lenkräder tragen eine mechanische Walze in den Multifunktionstasten. Kundinnen und Kunden wählen dabei zwischen drei Lenkrad-Ausführungen. Zwei Doppelspeichen-Varianten stehen zur Wahl, dazu ein abgeflachtes Dreispeichen-Lenkrad für S line- und S‑Modelle.
Adaptiver Fahrassistent plus bremst vor roten Ampeln
Audi bündelt die Assistenzsysteme neu in drei Paketen. Sie heissen Tech, Tech plus und Tech pro. Herzstück bildet der adaptive Fahrassistent plus. Er verbindet die adaptive Geschwindigkeitsregelung mit aktiver Spurführung bis 210 km/h. Auf Autobahnen wechselt das System nach einem Blinkerimpuls selbsttätig die Spur. Neu bremst der Assistent zudem vor roten Ampeln automatisch ab. Rollt der A3 dabei nicht bis zum Stillstand aus, fährt er bei Grün wieder an.
Erstmals nutzt die Längs- und Spurführung auch Schwarmdaten. Das Fahrzeug berücksichtigt somit die auf einer Strasse üblicherweise gefahrene Geschwindigkeit. In Verbindung mit Online-Daten hält der Assistent die Spur auch ohne erkannte Fahrbahnbegrenzung. Diese Online-Daten sind laut Hersteller ab Auslieferung drei Jahre inbegriffen. Danach verlängern Kundinnen und Kunden die Laufzeit kostenpflichtig.
Parkassistent pro und Functions on Demand erweitern das Angebot
Beim Parken erweitert Audi den Funktionsumfang deutlich. Vier Weitwinkelkameras liefern eine Rundumsicht, und das MMI zeigt die Umgebung dreidimensional. Mit dem Parkassistenten pro steuert der Fahrer das Manöver zudem per myAudi-App von aussen. Über das Programm Functions on Demand schaltet die Kundschaft weitere Software-Funktionen nachträglich frei. Dazu gehören nach Werksangaben ein Paket zur Optimierung der Audiowiedergabe sowie ein virtueller Surround-Sound.
Marktstart und Preise
Die überarbeiteten A3-Modelle stehen ab Mitte September 2026 beim Händler. Für Deutschland nennt Audi Einstiegspreise ab 31’850 Euro für den A3 Sportback. Der A3 Sportback e‑hybrid startet dort bei 45’350 Euro. Der S3 kostet ab 57’200 Euro, der RS 3 ab 68’500 Euro. Preise für die Schweiz kommuniziert der Importeur separat.
Was ändert sich beim Audi A3 mit dem Upgrade?
Audi überarbeitet vor allem den Innenraum. Neu bildet ein Curved Display das Zentrum. Es vereint das 11,9 Zoll grosse Audi virtual cockpit und das 12,8 Zoll grosse MMI Panoramadisplay. Zudem erweitert der Hersteller die Assistenz- und Parkfunktionen.
Ab wann sind die neuen Audi A3-Modelle erhältlich?
Die überarbeiteten A3-Modelle stehen ab Mitte September 2026 beim Händler. Das gilt für Sportback, Limousine, allstreet sowie für S3 und RS 3.
Was kann der adaptive Fahrassistent plus im Audi A3?
Er regelt Geschwindigkeit und Spurführung bis 210 km/h. Auf Autobahnen wechselt er nach einem Blinkerimpuls die Spur. Neu bremst er vor roten Ampeln ab und fährt bei Grün wieder an.
Was kostet der überarbeitete Audi A3?
Audi nennt für Deutschland Einstiegspreise ab 31’850 Euro für den A3 Sportback. Der S3 startet bei 57’200 Euro, der RS 3 bei 68’500 Euro. Die Schweizer Preise kommuniziert der Importeur separat.