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Einzigartiges Pionierprojekt albus startet ab 15. September

Testbetrieb für autonomen Linienbus in Burgdorf

Der autonome Linienbus albus startet seinen realen Testbetrieb in Burgdorf bei Hannover. Bis Jahresende fährt der acht Meter lange Elektrobus im regulären Verkehr, begleitet von Sicherheitspersonal. Fahrgäste ab 18 Jahren können kostenfrei teilnehmen. In der Schweiz hat es vergleichbare Projekte mit Kleinbussen bereits in Schaffhausen und im Wallis gegeben, um zwei Beispiele zu nennen.
Region Hannover
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
• albus startet realen Testbetrieb im Linienverkehr Burgdorf (Sept. 2025) und liefert Praxisdaten für autonomes Fahren.
• Kostenlose Teilnahme ab 18 Jahren nach Anmeldung über uestra.de/albus; Sicherheits- und Begleitpersonal vor Ort.
• Erste Strecke Burgdorf, spätere Erweiterung in die Südstadt; Förderung ca. 3,7 Mio. Euro.

Hände weg vom Steuer und los geht’s! Mit dem Pro­jekt albus (Autonomer Linienbus) startet in der Region Han­nover der erste gross­for­matige automa­tisierte Lin­ien­bus Deutsch­lands seinen Test­be­trieb im realen Strassen­verkehr. Zur sym­bol­is­chen ersten Fahrt war am Fre­itag Bun­desverkehrsmin­is­ter Patrick Schnieder gemein­sam mit Region­spräsi­dent Stef­fen Krach, Verkehrs­dez­er­nent Ulf-Birg­er Franz, den ÜSTRA-Vorständin­nen Elke van Zadel und Denise Hain sowie Burgdorfs Bürg­er­meis­ter Armin Pollehn vor Ort, um sich selb­st ein Bild zu machen.

Technische Details des albus

Der acht Meter lange Elek­trobus von KARSAN nutzt Tech­nolo­gie von ADASTEC. Er fährt bis zu 40 km/h, bietet 22 Sitz­plätze und erre­icht eine Reich­weite von bis zu 300 Kilo­me­tern. Auf der sechs Kilo­me­ter lan­gen Test­strecke durch Burgdorf durch­läuft der Bus elf Hal­testellen und bewältigt Kreuzun­gen, Kreisverkehre und Fuss­gängerüber­wege.

Teststrecke, Zeitplan und Erweiterung

Der Test­be­trieb ist so angelegt, dass die Tech­nik im Prax­is­be­trieb lernt. Die erste Strecke ver­läuft vom ZOB Burgdorf über Garten­strasse, Vor dem Celler Tor, Klein­er Brück­endamm bis zum Schwarzen-Her­zog-Kreisel und zurück. In einem zweit­en Schritt fol­gt die Ver­längerung bis in die Süd­stadt. Die Fahrten ergänzen das Lin­ien­ange­bot 906; erste Fahrten erfol­gen stündlich.

Teilnahme und Sicherheit der Fahrgäste

Ab dem 15. Sep­tem­ber 2025 kön­nen volljährige Per­so­n­en kosten­los mit­fahren. Nach ein­ma­liger und aus rechtlichen Grün­den oblig­a­torisch­er Anmel­dung erhal­ten Fahrgäste einen per­son­al­isierten QR-Code – dieser dient als „Fahrkarte“ und muss beim Ein­stieg in den Bus vorgezeigt wer­den. Alle inter­essierten und volljähri­gen Per­so­n­en haben bere­its jet­zt die Möglichkeit, sich auf uestra.de/albus für den Test­be­trieb anzumelden.

Geschultes Sicher­heitsper­son­al begleit­et jede Fahrt, während das Pro­jekt wis­senschaftlich begleit­et wird. Nach jed­er Fahrt wird eine kurze Online-Umfrage emp­fohlen.

Förderungen, Laufzeit und Ausblick

Der Test­be­trieb läuft voraus­sichtlich bis Ende 2025, mit Prü­fung ein­er Ver­längerung je nach Nach­frage. Das Pro­jekt wird vom Bun­desmin­is­teri­um für Verkehr (BMV) mit rund 3,7 Mio. Euro gefördert.

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