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Simulation verkürzt Entwicklung von Automobil-Elektronik

Ein Zeitgewinn von neun Monaten

Simulation beschleunigt Automotive Elektronik und reduziert Entwicklungszeiten deutlich. HARMAN Automotive nutzt gemeinsam mit CADFEM virtuelle Simulationen, um Signalintegrität zu sichern. OEMs profitieren von höherer Präzision, kürzerer Time-to-Market und geringeren Entwicklungsrisiken.
© HARMAN Automotive
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
• Simulation verkürzt die Entwicklung von Automotive-Elektronik um bis zu neun Monate.
• Virtuelle Tests sichern Signalintegrität in komplexen Fahrzeugsystemen.
• OEMs profitieren von höherer Präzision und schnellerer Markteinführung.

Fahrzeug-Elek­tron­ik wird immer kom­plex­er: Info­tain­ment, Assis­ten­zsys­teme, autonome Fahr-Funk­tio­nen und ver­net­zte Dien­ste erzeu­gen grosse Daten­men­gen und stellen neue Anforderun­gen an die Pro­duk­tar­chitek­turen. Gle­ichzeit­ig steigt der Zeit­druck für Her­steller und ihre Zulief­er­er, neue Lösun­gen schneller auf den Markt zu brin­gen. HARMAN Auto­mo­tive set­zt daher in Koop­er­a­tion mit dem Sim­u­la­tions-Spezial­is­ten CADFEM auf eine inten­sive Nutzung von Sim­u­la­tion­stech­nolo­gie, um Chan­cen und Risiken in der Entwick­lung neuer Pro­duk­te und Mod­ule schneller zu erken­nen und den Entwick­lung­sprozess (Time-to-Mar­ket) dadurch um bis zu neun Monate zu beschle­u­ni­gen.

Simulation beschleunigt Automotive Elektronik in der Entwicklung

In einem gemein­samen Beitrag mit CADFEM zeigt Maha Koraichi, Head of Devel­op­ment Engi­neer­ing bei HARMAN Auto­mo­tive, die Vorzüge der Sim­u­la­tions-basierten Entwick­lung für Her­steller­fir­men und Zulief­er­er auf. So haben Sys­temkom­plex­ität sowie Dig­i­tal­isierung in den let­zten Jahren erhe­blich zugenom­men, was sich unter anderem im Bedarf an einen höheren Daten­durch­satz, Echtzeitver­ar­beitung und naht­los­er Inte­gra­tion mehrerer Hochgeschwindigkeits-Sig­nale man­i­festiere. Zugle­ich erschwere der Trend zur Elek­tri­fizierung von Fahrzeu­gen und die Inte­gra­tion zahlre­ich­er Sen­soren und Mod­ule die Real­isierung ein­er entsprechen­den Sys­temar­chitek­tur. Die Gewährleis­tung der Sig­nal­in­tegrität gestalte sich zunehmend schwierig, je mehr elek­tro­n­is­che Kom­po­nen­ten in Fahrzeu­gen ver­baut wer­den.

Physische Tests reichen nicht mehr aus

Durch die Ein­beziehung von Fak­toren wie Ver­sorgungss­pan­nungs-Schwankun­gen, Tim­ing-Unsicher­heit­en oder Fer­ti­gungstol­er­anzen könne vor diesem Hin­ter­grund Sim­u­la­tion die realen Gegeben­heit­en bess­er abbilden als tra­di­tionelle physikalis­che Tests, betont Koraichi. „Umfassende und detail­lierte Mod­elle helfen, poten­zielle Fehler oder Eng­pässe frühzeit­ig zu erken­nen, das Risiko später­er Revi­sio­nen zu min­imieren und die Gesamtzu­ver­läs­sigkeit zu erhöhen.“

Stör­fak­toren wie elek­tro­mag­netis­che Ein­flüsse oder hohe Wärmeen­twick­lung macht­en es zunehmend schwierig, Prob­leme allein über physis­che Tests zu iden­ti­fizieren. Auch hier helfe die virtuelle Sim­u­la­tion, saubere, zuver­läs­sige Sig­nale über Hochgeschwindigkeits-Schnittstellen in ein­er störungsre­ichen Fahrzeugumge­bung sicherzustellen. „Sig­nal­in­tegrität ist entschei­dend für kom­plexe Leit­er­plat­ten-Designs, und die grösste Her­aus­forderung beste­ht darin, die realen Bedin­gun­gen in der Sim­u­la­tion möglichst genau nachzu­bilden“, erläutert Maha Koraichi.

Hohe Präzision der Simulation

Sim­u­la­tion ermögliche es, jedes poten­zielle Prob­lem, das ein Sys­tem beein­trächti­gen kön­nte, schnell und real­itäts­ge­treu zu definieren, zu iden­ti­fizieren und zu lösen. „Durch die Analyse ver­schieden­er Szenar­ien kön­nen die Entwick­ler ver­schiedene Ideen und Tech­nolo­gien testen und so der glob­alen Konkur­renz voraus sein.“

Um das zu erre­ichen, set­zt HARMAN Auto­mo­tive „auf eine Zusam­me­nar­beit zwis­chen inter­nen Experten, Lay­out-Inge­nieuren und Ansys-Spezial­is­ten von CADFEM, ins­beson­dere in frühen Design­phasen und Iter­a­tio­nen“. Dadurch könne man sich­er­stellen, dass „Her­aus­forderun­gen bei Sig­nal- und Stro­mintegrität proak­tiv ange­gan­gen und neue Ideen zur Leis­tungsverbesserung kon­tinuier­lich erforscht wer­den“.

Nach der Erstel­lung des Pro­to­typs wer­den die Schlüs­sel­pa­ra­me­ter mit den Ergeb­nis­sen der Sim­u­la­tion ver­glichen. Zu über 90 Prozent stimmten die Ergeb­nisse aus Pro­to­type­n­test und Sim­u­la­tion übere­in. „Das ist ein Beweis für die hohe Präzi­sion der Sim­u­la­tio­nen“, betont Koraichi. Zur weit­eren Verbesserung werde nach jedem Ver­gle­ich das Sim­u­la­tions-Set­up immer wieder über­prüft und bei Bedarf opti­miert. Diese hohe Genauigkeit schaffe Ver­trauen in Pro­duk­te und Tech­nolo­gien und ges­tat­te frühzeit­ige, fundierte Entschei­dun­gen für einen Entwick­lung­sprozess.

HARMAN ist ein weltweit führen­der Anbi­eter von Lifestyle-Audio- und Auto­mo­bil­tech­nolo­gie. Das Unternehmen schafft intel­li­gente Erleb­nisse, die das Leben der Men­schen unter­wegs, zu Hause, auf der Bühne und über­all dazwis­chen bere­ich­ern. Unsere bekan­nten Audiomarken – darunter JBL, Har­man Kar­don, AKG, Bow­ers & Wilkins, Denon und Marantz – bieten Ver­brauch­ern und Audio-/Video-Profis weltweit erstk­las­si­gen Klang. Mehr als 50 Mil­lio­nen Fahrzeuge weltweit ver­trauen auf die Tech­nolo­gien von HARMAN, um ein sicher­eres, intel­li­gen­teres und intu­itiveres Fahrerleb­nis zu bieten. HARMAN ist eine hun­dert­prozentige Tochterge­sellschaft von Sam­sung Elec­tron­ics Co., Ltd. und beschäftigt weltweit rund 26’000 Mitar­beit­er.

https://www.harman.com/

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