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FEV kooperiert mit Microsoft

Effiziente KI-Modelle für Fahrzeuganwendungen

FEV entwickelt gemeinsam mit Microsoft leistungsstarke KI-Lösungen für softwaredefinierte Fahrzeuge. Mithilfe lokaler Small Language Models auf NVIDIA DRIVE AGX entstehen cloudunabhängige, multimodale Fahrzeugfunktionen mit hoher Effizienz, Sicherheit und Echtzeitfähigkeit.
FEV
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
• FEV, Microsoft und NVIDIA entwickeln lokale KI-Lösungen für softwaredefinierte Fahrzeuge.
• Small Language Models ermöglichen schnelle, sichere und cloudunabhängige Fahrzeugfunktionen.
• Die Technologie verbessert Effizienz, Personalisierung und den Einsatz von KI in Serienfahrzeugen.

Effiziente KI-Mod­elle für Fahrzeu­gan­wen­dun­gen ste­hen im Mit­telpunkt der Zusam­me­nar­beit von FEV und Microsoft. Gemein­sam entwick­eln die Unternehmen leis­tungsstarke KI-Funk­tio­nen für soft­ware­definierte Fahrzeuge. Grund­lage bilden Small Lan­guage Mod­els, Microsoft-Tech­nolo­gien und die GPU-Plat­tform NVIDIA DRIVE AGX. Dadurch lassen sich Sprach‑, Text- und Gesten­in­ter­ak­tio­nen direkt im Fahrzeug aus­führen. Gle­ichzeit­ig bleibt das Sys­tem auch ohne per­ma­nente Inter­netverbindung leis­tungs­fähig.

KI-Modelle für Fahrzeuganwendungen ermöglichen mehr Unabhängigkeit

Die Koop­er­a­tion set­zt auf Small Lan­guage Mod­els wie Phi-4-mini-instruct aus Microsoft Foundry. Die Mod­elle laufen lokal auf NVIDIA DRIVE AGX. Dadurch kön­nen Fahrer Fahrzeug­funk­tio­nen per Sprache steuern. Auch indi­vidu­elle Fahrzeug­pro­file oder das Arma­turen­brett lassen sich intu­itiv kon­fig­uri­eren. Zudem dienen die lokalen Mod­elle als Absicherung für cloud­basierte Large Lan­guage Mod­els. Das erhöht die Zuver­läs­sigkeit und reduziert die Abhängigkeit von ein­er dauer­haften Cloud-Anbindung.

Softwaredefinierte Fahrzeuge profitieren von lokaler KI

Lokale Small Lan­guage Mod­els steigern die Intel­li­genz mod­ern­er Fahrzeuge. Gle­ichzeit­ig verbessern sie die Reak­tion­s­geschwindigkeit wichtiger Funk­tio­nen. Da die Inferenz direkt im Fahrzeug erfol­gt, bleiben zen­trale Anwen­dun­gen auch ohne Inter­net ver­füg­bar. Ausser­dem sinken die Infra­struk­tur- und Back­end-Kosten. OEMs kön­nen dadurch soft­ware­definierte Fahrzeug­funk­tio­nen wirtschaftlich­er skalieren.

Thomas Hül­shorst, Group Vice Pres­i­dent Intel­li­gent Mobil­i­ty and Soft­ware bei FEV, betont, dass kleine Sprach­mod­elle leis­tungsstarke Funk­tio­nen mit deut­lich gerin­gerem Ressourcenbe­darf ermöglichen. Auch Boris Scholl, Vice Pres­i­dent of Engi­neer­ing bei Microsoft, sieht in der Zusam­me­nar­beit einen wichti­gen Schritt für intel­li­gente und sprachges­teuerte Fahrzeugschnittstellen.

Zentrale Anwendungsfelder für eingebettete GenAI

Im Rah­men der Koop­er­a­tion unter­sucht FEV mehrere Anwen­dungs­felder mit hohem Serien­poten­zial:

  • Automa­tisiertes und autonomes Fahren (SAE-Lev­el 3–5): Mul­ti­modale GenAI-Mod­elle verbessern die Erken­nung von Objek­ten, Verkehrssi­t­u­a­tio­nen und Fahrwe­gen, ins­beson­dere in kom­plex­en urba­nen Umge­bun­gen und bei Gren­zfällen (Edge Cas­es).
  • Fahrer- und Insassenüberwachung: Einge­bet­tete GenAI verbessert die Erken­nung von Müdigkeit, Ablenkung oder ungewöhn­lichem Ver­hal­ten und erhöht durch lokale Ver­füg­barkeit die Robus­theit sicher­heit­srel­e­van­ter Funk­tio­nen – auch als Back­up für cloud­basierte Sys­teme.
  • Per­son­al­isierte Fahrzeug- und HMI-Kon­fig­u­ra­tion: Fahrzeug­funk­tio­nen und Benutze­r­ober­flächen lassen sich per Sprach­be­fehl intu­itiv anpassen, etwa für unter­schiedliche Fahrerpro­file oder Nutzungsszenar­ien – ohne Abhängigkeit von extern­er Cloud-Infra­struk­tur.

Multimodale Systemarchitektur auf NVIDIA DRIVE AGX

Die Architek­tur ver­ar­beit­et Sprache, Text und visuelle Infor­ma­tio­nen gle­ichzeit­ig. Für das Fine-Tun­ing nutzt FEV syn­thetisch erzeugte Dat­en mit NVIDIA NeMo. Anschliessend wird das opti­mierte Phi-4-mini-instruct-Mod­ell auf NVIDIA DRIVE AGX inte­gri­ert. Die KI-Funk­tio­nen laufen als mod­u­lare Soft­ware­di­en­ste direkt im Fahrzeug. Dadurch prof­i­tieren Anwen­der von hoher Per­for­mance und kurzen Reak­tion­szeit­en.

Dashboard-Konfigurator zeigt das Potenzial lokaler KI

Als Tech­nolo­giedemon­stra­tor entwick­elte FEV einen sprachges­teuerten Dash­board-Kon­fig­u­ra­tor. Das lokal aus­ge­führte Small Lan­guage Mod­el passt das Arma­turen­brett in Echtzeit an. Dadurch sinkt die Abhängigkeit von Cloud-Dien­sten. Gle­ichzeit­ig verbessert sich die Reak­tion­s­geschwindigkeit deut­lich. Der Demon­stra­tor ent­stand inner­halb weniger Wochen und überzeugte bere­its mit ein­er starken Echtzeit-Per­for­mance.

Kün­ftig plant FEV, cloud­basierte KI-Funk­tio­nen schrit­tweise durch lokal laufende Mod­elle zu ergänzen oder teil­weise zu erset­zen.

FEV treibt GenAI für softwaredefinierte Fahrzeuge voran

FEV ver­fügt über umfassende Erfahrung in den Bere­ichen soft­ware­definierte Fahrzeuge, KI-Inte­gra­tion und Sys­te­men­twick­lung. Das Unternehmen begleit­et Pro­jek­te von der Anforderungs­de­f­i­n­i­tion bis zur Indus­tri­al­isierung.

Die Ergeb­nisse der Koop­er­a­tion wer­den bere­its in Demo­fahrzeu­gen getestet. Sie bilden die Grund­lage für zukün­ftige Kun­den­pro­jek­te und Serien­an­wen­dun­gen. Gle­ichzeit­ig entwick­elt FEV intel­li­gente Lösun­gen für die natür­liche Kom­mu­nika­tion zwis­chen Fahrer, Insassen und Fahrzeug.

FEV

FEV ist ein glob­al bedeu­ten­der Entwick­lungs­di­en­stleis­ter im Auto­mo­bilsek­tor und Inno­va­tion­streiber für unter­schiedliche Indus­triezweige. Pro­fes­sor Franz Pischinger legte dafür den Grund­stein, indem er seinen akademis­chen und tech­nis­chen Hin­ter­grund mit sein­er Vision für kon­tinuier­lichen Fortschritt ver­band. Das Unternehmen entwick­elt seit 1978 tech­nol­o­gis­che und strate­gis­che Lösun­gen für die grössten Auto­mo­bil­her­steller der Welt sowie Kun­den im gesamten Trans­port- und Mobil­ität­sökosys­tem.

Deshalb set­zt FEV sein tech­nol­o­gis­ches und strate­gis­ches Know-how auch in anderen Bere­ichen ein und trans­feriert seinen zukun­ft­sori­en­tierten Ansatz in die Luft- und Raum­fahrt- sowie Energiesek­toren. Mit seinen hochqual­i­fizierten 5600 Mitar­bei­t­en­den an mehr als 45 Stan­dorten weltweit entwick­elt FEV Lösun­gen, die nicht nur die Bedürfnisse von heute, son­dern auch die von mor­gen erfüllen sollen.

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