Die integrierte Ladesteuerung im CCS-Inlet setzt neue Massstäbe im High Power Charging. Phoenix Contact integriert erstmals die komplette Fahrzeug-Ladesteuerung direkt in ein serienreifes CCS-Inlet. Damit wird das Inlet vom Anschluss zum intelligenten Systemkern. Gleichzeitig entfallen externe Ladecontroller und komplexe Verkabelungen.
Intelligente Systemintegration durch integrierte Ladesteuerung im CCS-Inlet
Bisher bestanden High Power Charging-Systeme aus mehreren Einzelkomponenten. Dazu zählen CCS-Inlet, externer Ladecontroller und umfangreiche Kabelstrukturen. Die integrierte Ladesteuerung im CCS-Inlet vereint nun Mechanik und Steuerung in einem Bauteil. PLC-Kommunikation und Ladeprotokolle werden direkt verarbeitet. Dadurch sinken Bauraumbedarf und Systemgewicht deutlich. Zudem reduziert sich die Anzahl potenzieller Fehlerquellen erheblich.
Mehr Freiheit für Entwickler von E‑Bussen und E‑LKW
Fahrzeughersteller profitieren von klaren Integrationsvorteilen. Die Anbindung erfolgt über definierte CAN-Schnittstellen. Gleichzeitig erleichtern Diagnose- und Servicekonzepte die Wartung. Die modulare Kabelführung ermöglicht flexible Einbauvarianten. So eignet sich das System für Busse, LKW und kommunale Nutzfahrzeuge gleichermassen.
High Power Charging mit bis zu 800 A
Die integrierte Ladesteuerung im CCS-Inlet ist für den Schwerlastbereich ausgelegt. Das System unterstützt 800 A im Boost Mode. Es erfüllt relevante Normen wie ISO 15118 und DIN 70121. Zusätzlich werden funktionale Sicherheit bis ASIL B sowie Cyber-Security-Anforderungen berücksichtigt.
Servicefreundlich und wirtschaftlich
Steckbare Hochvoltleitungen ermöglichen einen werkzeuglosen Austausch. Kühlkreisläufe bleiben dabei geschlossen. Dadurch sinken Servicezeiten und Betriebskosten. Gleichzeitig steigt die Fahrzeugverfügbarkeit im täglichen Einsatz.
Muster des CCS-Inlets sind ab sofort erhältlich. Die Serienverfügbarkeit ist für das dritte Quartal 2026 geplant.
Unter einer globalen Dachmarke bietet Phoenix Contact innovative Produkte, Lösungen und Digitalisierungskompetenzen für die Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung aller Sektoren von Wirtschaft und Infrastruktur. Damit befähigt das Familienunternehmen die Industrie und die Gesellschaft bei der Transformation in eine nachhaltige Welt mit langfristigen Wachstumsperspektiven für alle. Das Kerngeschäft ist in drei Geschäftsbereichen organisiert. In neuen Geschäftsfeldern werden auch jenseits des Kerngeschäfts Potenziale der Digitalisierung, Elektrifizierung und der veränderten Mobilität erschlossen.
Phoenix Contact beschäftigt heute rund 21’000 Mitarbeitende und hat in 2024 einen Umsatz von 3,0 Mrd. Euro erwirtschaftet. Weltweit wird in einem Fertigungsnetzwerk in neun Ländern mit unterschiedlich hoher Fertigungstiefe produziert. Zur Phoenix Contact-Gruppe gehören weltweit mehr als 50 Vertriebsgesellschaften, welche die Nähe zu den Märkten und den Kunden sicherstellen.