Schienenverkehr/öffentlicher Verkehr
Verkehr ’45: Wo der Bundesrat ausbauen will. Verkehr ’45 : où le Conseil fédéral souhaite développer les infrastructures. Verkehr ’45 : où le Conseil fédéral souhaite développer les infrastructures.

Einordnung zur öV-Preisrunde

Auch 3.6 Prozent bleiben eine happige öV-Preiserhöhung

Der Preisüberwacher hat der öV-Branche eine tiefere Tariferhöhung abgerungen, und das verdient Anerkennung. Trotzdem steigen die Preise deutlich stärker als die Teuerung. Das GA 2. Klasse kostet ab Dezember erstmals über 4'000 Franken. Die eigentliche Ursache liegt aber nicht bei der Branche, sondern im Bundeshaus.
Die SBB setzt am 8. August 2026 20 Extrazüge für die Street Parade in Zürich ein.

Street Parade am 8. August 2026

SBB fährt mit 20 Extrazügen an die Street Parade in Zürich

Die Street Parade zieht am 8. August 2026 wieder tausende Menschen nach Zürich. Deshalb setzt die SBB 20 Extrazüge ein und verstärkt zahlreiche reguläre Verbindungen. Zusätzlich fahren Nacht-S-Bahnen und Busse des ZVV bis in die frühen Morgenstunden.
Das GA Erwachsene 2. Klasse kostet neu 4'095 Franken.

Einigung im öV-Tarifstreit

Preisüberwacher dämpft öV-Tariferhöhung

Der Preisüberwacher hat mit der Alliance SwissPass und der SBB verhandelt, denn die Branche plante höhere Tarife. Statt 3.9 Prozent steigen die Preise im öV nun um 3.6 Prozent. Vor allem GA-Kundinnen und -Kunden profitieren, weil der Aufschlag beim GA 2. Klasse nur halb so hoch ausfällt.
Anonyme Fahrausweise müssen bis Ende 2028 spontan erhältlich sein.

Ticketvertrieb im öV unter Druck

BAV verlangt anonymes und nicht-digitales Reisen im öV

Das Bundesamt für Verkehr präzisiert die Regeln für den Ticketvertrieb im öffentlichen Verkehr. Anonyme Fahrausweise sollen ab Ende 2028 auch spontan erhältlich sein, während Entwerter und Automaten die Übergangszeit überbrücken. Zugleich verlangt die Behörde faire Lösungen für Reisende ohne Smartphone und droht mit aufsichtsrechtlichen Verfügungen.
© SBB CFF FFS

Der Schweizer Zugverkehr im ersten Halbjahr 2026

Die Personenkilometer klettern auf einen neuen Rekordwert

Der Schienenpersonenverkehr markiert in der Schweiz im ersten Halbjahr 2026 mit 6,30 Milliarden Personenkilometern einen neuen Höchstwert . Gleichzeitig erholt sich der Schienengüterverkehr leicht und die Trassennachfrage bleibt auf hohem Niveau. Das zeigen die aktuellen Daten des Quartalsreportings Bahn.
PostAuto nahm im Frühling 2026 in Balsthal das 200. Elektropostauto in Betrieb

E-Mobilität im öffentlichen Verkehr

PostAuto erreicht Marke von 200 Elektrobussen

PostAuto hat im Frühling 2026 in Balsthal (SO) das 200. Elektropostauto in Betrieb genommen. Noch dieses Jahr fährt jedes zehnte der 2'400 Postautos fossilfrei durch die Schweiz. Für den Umstieg sprechen laut Unternehmen zunehmend auch ökonomische Gründe.
© SBB CFF FFS

MehrSpur Zürich–Winterthur

SBB startet Bau des Brüttenertunnels

Die SBB hat in Bassersdorf den Bau der MehrSpur Zürich–Winterthur gestartet. Herzstück ist der neue Brüttenertunnel. Er behebt einen zentralen Engpass im Schweizer Bahnnetz.
SBB rüstet sich für die nächste Hitzewelle.

Bahnverkehr und Hitze

SBB rüstet sich für die nächste Hitzewelle

Die nächste Hitzewelle steht bevor. Wie hält die SBB ihre Züge kühl und die Gleise sicher? Ein Blick auf 9100 Klimageräte, Schienenkühlung und die Jagd nach Gleisverwerfungen.
Bodycams und andere Massnahmen sollen zu mehr Sicherheit im öffentlichen Verkehr beitragen. Body cameras and other measures are intended to contribute to greater safety on public transportation. Les caméras corporelles et d’autres mesures doivent contribuer à renforcer la sécurité dans les transports publics.

Sicherheit im öffentlichen Verkehr

BAV startet Aktionsplan gegen Gewalt im öV

Aggressionen im öffentlichen Verkehr nehmen zu. Deshalb hat das Bundesamt für Verkehr BAV einen runden Tisch einberufen. Behörden, Transportunternehmen und Sozialpartner bereiten nun einen nationalen Aktionsplan vor. Dieser soll Personal und Fahrgäste künftig besser schützen.
Zwischen wirksamem Personenschutz und dem Schutz der Grundrechte: Warum beim Aktionsplan Sicherheit im öV nicht das Ob, sondern die richtige Normstufe und die Verhältnismässigkeit jedes einzelnen Mittels über die Balance entscheiden.

Aktionsplan Sicherheit im öV

Balanceakt zwischen Schutz und Grundrechten

Ein Taser im Bahnwagen, eine Kamera in Echtzeit, ein Polizeikorps in privater Hand: Der neue Aktionsplan für mehr Sicherheit im öV verspricht Schutz. Er stellt aber zugleich die Frage, wie viel Eingriff in unsere Freiheit wir dafür in Kauf nehmen wollen - findet unser Autor Michael Gehrken.
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