Linke und Grüne erleiden eine Wahlschlappe nach der anderen, die Rechte wird gestärkt. Wen das wundert, hat das Einmaleins der Gesellschaft offenbar nicht verstanden. Angesichts all der Verwerfungen, welche der links-grüne Ökoterror auslöst, eine planwirtschaftliche Wirtschaftspolitik, eine Regulierungswut und Ausgabenpolitik, die jedes Haushaltsbudget in tiefrote Zahlen abstürzen lässt und gleichzeitig das Leben der Leistungsträger erschwert und verteuert, ist diese Wende kein Wunder.
Die Tatsachen sprechen eine deutliche Sprache
Für mich bezeichnend ist die Tatsache, dass überall, wo Grüne in der Regierung mitmischen, die Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Volk sich unaufhaltsam verschlechtern. Die Wirtschaftszahlen Deutschlands und auch von Österreich sprechen Bände. Aus unserem östlichen Nachbarland hört man dieser Tage, dass der Staat pleite sei. Da steht sogar Brexit-UK, dem nach dem Austritt aus der EU der Untergang prophezeit wurde, weitaus besser da. Man möge seine Schlüsse daraus ziehen.
Ideologie und Intelligenz schliessen sich gegenseitig aus
Grüne haben sich in ihrer kleingeistigen Borniertheit Schritt für Schritt selber ein Bein gestellt. Die Strassenkleber, die Gemälde-Besudler und andere hirnrissige Aktionen haben sie als das demaskiert, was sie sind: Alles, nur kein auf Lösungen und konstruktive Zusammenarbeit tauglicher Partner. In ihrer ideologischen Gefangenschaft, in ihrer mangelnden Sachkompetenz, in ihrer Unfähigkeit in grösseren Zusammenhängen zu denken, haben sie sich selber arg limitiert. Da werden Kasperli-Figuren in höchste politische Ämter gehievt, die in der Privatwirtschaft nirgends auch nur die Probezeit überstehen würden. Eine Gesellschaft, wie sie sie sich vorstellen, ist dem Untergang geweiht, wirft alles über Bord, was sie ausmacht und über Jahrzehnte erarbeitet hat. Der Verlust all dessen würde freilich auch die wohlstandverwöhnten Moralapostel links-grüner Prägung schmerzlich treffen — sie wahrscheinlich noch mehr als all die anderen!
Der Widersinn zeigt sich allein an der Tatsache, dass ein Grossteil von ihnen jene verfluchen, die ihnen ihr Leben in der Komfortzone erst ermöglichen, aber jene glorifizieren, unter denen sie nie existieren könnten. Da ist in Erziehung und Bildung so einiges schief gelaufen. Und da sich diese Jahrgänge nun in ihrer geistigen Uniformiertheit in Politik, Wirtschaft und Medien ausbreiten, entsteht so etwas wie eine Parallelgesellschaft ohne Produktivität, Wertschöpfung und Realitätssinn. Sie aber geben inzwischen den Ton an. Es wird dereinst in einem tosenden Wehgeklage enden, wenn ihnen nicht rechtzeitig Einhalt geboten wird.
Die Wertekultur ins Gegenteil verkehrt
Es gibt aber Hoffnung: Besonders schmerzen dürfte die Grünen und auch Linken, dass ihnen sogar die jungen WählerInnen davonlaufen. Jene, auf die sie doch so sehr gehofft hatten, wo sie ihr Reservoir zur wahlstarken Partei verorteten. Dass genau aus dieser Gesinnungsecke immer wieder der Vorstoss zur Senkung des Stimmrechtsalters auf 16 Jahre kommt, hat nichts mit Nächstenliebe zu tun. Das ist reines Kalkül, hat sich nun aber ebenfalls als Fehlrechnung erwiesen. Auch wenn die Jungen gegenüber der Politik oftmals gleichgültig sind, haben sie die Auswirkungen links-grüner Politik an einem ganz empfindlichen Punkt getroffen: Einschränkungen, mangelnde Zukunftsperspektive, Kriegsängste, wachsende Gefährdung im öffentlichen Raum, gerade auch bei ihrer Freizeitgestaltung, Bildungsnotstand und eine offensichtliche und fortgesetzte Abstrafung von Leistungsträgern.
Wo soll da noch Motivation und Zustimmung entstehen, ausser bei jenen, die sich zum vornherein auf die Seite der Sozialhilfeempfänger stellen und darin ein Lebenswerk zu erkennen glauben? Freilich gibt es noch eine andere, wachsende Gruppe: Jene, die sich in Berufsgruppen tummeln, welche sich an den Missständen bereichern. Das Sozialwesen, die Asyl– und Umweltpolitik sind längst zu einem Industriezweig geworden, mit dessen Hilfe und deren Umdeutung sich viel zu viele schamlos den eigenen Säckel füllen.
Unbelehrbarkeit über alle Parteigrenzen hinweg
Nun zeigt sich aber ein anderes Problem. Die links-grünen Politakteure und die ihnen auf den Leim gekrochenen Altparteien wehren sich mit allen Mitteln, dem drohenden Machtverlust zu entgehen. Dabei merken sie nicht, dass sie die nun eingesetzte Entwicklung eigentlich nur noch mehr befeuern — das Vertrauen in diese Politikerkaste schwindet noch mehr, weil sie sich als unbelehrbar, machtbesessen, eigennützig und nicht dem Volk zugewandt erweisen. So von sich selber geblendet erkennen sie nicht die Signale, welche das Volk aussendet. Dieser Schuss muss nach hinten losgehen und ist überfällig, denn: Je länger es dauert, bis die PolitikerInnen sich wieder als InteressenvertreterInnen des Volkes verstehen, desto schlimmer wird die Reaktion ausfallen. Die Schmerzgrenze mag zwar hoch, zu hoch sein, wenn sie dann aber überschritten wird, hat sich so viel angesammelt, dass die Reaktion umso heftiger ausfallen wird. Die Geschichte liefert uns zahlreiche Vorlagen für die daraus folgenden Exzesse.